Achtung! Vertragsfalle durch Pro Stadtmarketing s.r.o.

Wiederholt haben uns in diesem Jahr Mandanten um Rat beim Abschluss eines vermeintlichen Vertrages mit der Firma Pro Stadtmarketing s.r.o. mit Sitz in Plzen, Tschechische Republik, gefragt. Bei unseren Mandanten handelt es in diesen Fällen um einzelunternehmerisch tätige Personen aus der Metropolregion Nürnberg-Fürth. Zum Sachverhalt schildern unsere Mandanten folgenden Hergang: die Betroffenen werden angerufen und danach gefragt, ob sie eine (tatsächlich gar nicht bestehende!) Anzeige in einer Printbroschüre verlängern wollen. Die Angerufenen haben in allen uns bekannten Fällen mit „NEIN“ geantwortet, was zur Folge hatte, dass der Anrufer erklärte, dass man „diese Beendigung noch für die Unterlagen dokumentieren müsse.“ Die Angelegenheit eile jedoch, da man bei der Firma Pro Stadtmarketing die Anzeige dann unverzüglich aus der Druckvorlage nehmen müsse, damit für den Angerufenen keine Gebühren anfallen.

Unsere Mandanten erhielten umgehend nach dem Anruf ein Telefax, auf dem die vermeintliche Anzeige abgedruckt war und besonders groß hervorgehoben war: „Wie telefonisch besprochen läuft danach automatisch aus. Benötigt diesbezüglich keine Kündigung mehr.“

Unsere Mandanten gingen jeweils davon aus, dass es sich um die telefonisch besprochene Kündigungsbestätigung handelte und unterzeichneten aufgrund des vorher telefonisch aufgebauten Zeitdrucks das Dokument, ohne es weiter gelesen zu haben. Erst ca. zwei Wochen später kam dann für unsere Mandanten die „Überraschung“ in Form einer Rechnung in Höhe von 873,02 €, die sie bitte für die von ihnen bestellte Anzeige bezahlen mögen. Es stellte sich sodann heraus, dass unsere Mandanten – entgegen des Gegenstandes des Telefonats – keine Beendigung eines vermeintlich bestehenden Abonnements unterzeichnet hatten, sondern einen Neuauftrag.

Wir konnten für unsere Mandanten in allen soweit vertretenen Fällen jeweils sehr schnell erreichen, dass unsere Mandanten die geforderten Zahlungen nicht leisten müssen. Hierbei haben wir einerseits auf die täuschende Art des Vorgehens hingewiesen, andererseits aber auch darauf, dass in dem übersandten Vertrag wesentliche Merkmale für einen derartigen Inseratsvertrag überhaupt nicht aufgeführt waren.

Sollten Sie auch von dem oben geschilderten Vorgehen betroffen sein, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren. Wir prüfen auch Ihren Fall gern und vertreten sowohl außergerichtlich als auch gerichtlich Ihre Rechte.

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